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Präsidentin Wolff im Interview : Wie die Uni Frankfurt mit Corona zurecht kommen will

Hält die Stellung: Birgitta Wolff gehört zu den Wenigen, die derzeit auf dem Frankfurter Uni-Campus arbeiten. Bild: Wonge Bergmann

Die Uni Frankfurt hat wegen der Corona-Pandemie auf Notbetrieb heruntergefahren. Präsidentin Birgitta Wolff erklärt, was das bedeutet und wie es weitergehen könnte, wenn die Krise länger dauert.

          4 Min.

          Sie sind eine der Wenigen, die noch in der Uni-Verwaltung ausharren?

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ja. Wir schalten den Uni-Betrieb nach den Berliner Beschlüssen vom Wochenende nun komplett auf den Notbetrieb herunter.

          Was bedeutet Notbetrieb?

          Das ist im Prinzip ein ähnlicher Zustand wie zwischen Weihnachten und Neujahr, wenn, um Energie zu sparen, nicht einmal richtig geheizt wird. Den Modus kennen die Fachbereiche und Service-Einheiten gut; da ist ein Teil der Verantwortung dezentralisiert. Denn man kann nicht alles komplett stilllegen. Gerade bei aufwendigen Versuchsanlagen kann immenser Schaden entstehen, wenn man einfach den Stecker zieht. Auch kann man nicht für jeden Tierversuch vorschreiben, ob und wie lange er noch laufen darf; das müssen die jeweiligen Arbeitsgruppenleitungen auf Basis der einschlägigen Vorschriften entscheiden und umsetzen. Aber in jedem Fall müssen die Tiere versorgt werden! Der Notbetrieb wird unter höchsten Sicherheitsstandards aufrechterhalten. Niemand soll sich einem Infektionsrisiko aussetzen.

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