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„Homburger Damm“ : Ein Nadelöhr weniger vor dem Frankfurter Hauptbahnhof

Eingespurt: Eine Bahn fährt auf der neuen Gleisverbindung „Homburger Damm“ Bild: Michael Braunschädel [FAZ-Recht:

Mit dem anstehenden Fahrplanwechsel sollen Züge von Frankfurt-Höchst zum Hauptbahnhof und umgekehrt pünktlicher werden. Denn künftig steht ein Gleis mehr zur Verfügung.

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          Der hessische Verkehrsminister in Feierlaune: Das zusätzliche Gleis zum Frankfurter Hauptbahnhof sei nun schon das dritte Eisenbahn-Projekt, das er von Anfang bis Ende begleitet habe, schwärmte Tarek Al-Wazir (Die Grünen) am Montag: zuerst die Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks für die Tunnel-Stammstrecke unter der Frankfurter Innenstadt, dann die Eröffnung der S-Bahn-Station Gateway Gardens und jetzt eben die 180-Millionen-Euro-Investition im Stadtteil Gallus, die im Bahnjargon als „Homburger Damm“ firmiert. So kann es für Al-Wazir gerne weitergehen. „Die Verkehrswende gelingt nur mit guten und attraktiven Angeboten auf der Schiene“, sagte er. „Wir brauchen mehr Kapazitäten.“

          Manfred Köhler
          Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Genau dies, mehr Kapazitäten für den Bahnverkehr, schafft das neue Gleis, dessen Fertigstellung am Montag in kleinem Rahmen gefeiert wurde. Man könnte es als eine neue Rechtsabbiegerspur vom Hauptbahnhof Richtung Höchst bezeichnen. Das Gleis führt an der Nordseite des weitläufigen Gleisvorfelds entlang, überquert die Kleyerstraße und verläuft dann in Richtung Nied, bis zur Mainzer Landstraße. Dafür musste ein Damm aufgeschüttet werden, zudem war eine Brücke notwendig. Fünf Kilometer Gleise und 30 Weichen wurden verlegt.

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