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Frankfurter Skyline : Werden Hochhäuser zur Mangelware?

Bild: dpa

Die neue Koalition im Frankfurter Stadtparlament will neue Standorte für Hochhäuser nur zurückhaltend ausweisen und die Bürger an dem Prozess beteiligen. Was bedeutet das für die Entwicklung der einzigen echten Skyline in Deutschland?

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          Braucht die Stadt noch weitere Hochhäuser? Das neue RömerBündnis ist da skeptisch: „Bei der weiteren Fortschreibung des Hochhausrahmenplans wollen wir grundsätzlich mit Zurückhaltung vorgehen“, heißt es im Koalitionsvertrag, den die Grünen, SPD, FDP und Volt ausgehandelt haben. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass die Nachfrage nach Büroflächen und auch nach luxuriösen Wohnungen zurückgegangen sei. „Wir stellen fest, dass mit den bisher ausgewiesenen Standorten die Büro-Nachfrage bis Ende des Jahrzehnts gedeckt werden kann.“

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Was dies für den neuen Hochhausrahmenplan bedeutet, fragen sich auch dessen Autoren. Stadtplaner arbeiten seit eineinhalb Jahren an der Fortschreibung des Werks, mit dem die Entwicklung der Skyline gesteuert wird. Das Stadtplanungsamt hatte drei Untersuchungsgebiete ausgedeutet: das Bankenviertel zwischen Opernplatz und Mainufer beiderseits der Wallanlage, das nordwestliche Mainufer zwischen Windmühlstraße und Hauptbahnhof und das Ostend rund um den Ostbahnhof und die Europäische Zentralbank. Zwei externe Büros wurden mit der Entwicklung des Rahmenplans beauftragt: AS+P aus Frankfurt und EBP aus der Schweiz. Die Planer haben mögliche Standorte für Hochhäuser untersucht und auf ihre Eignung geprüft.

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