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Wahrzeichen des Frankfurter Zoos : Der älteste gezüchtete Gorilla der Welt tot

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War der älteste gezüchtete Gorilla der Welt: „Matze” Bild: dpa

Gorilla „Matze“, eines der Wahrzeichen des Frankfurter Zoos, ist tot. Wegen starker gesundheitlicher Probleme habe das Tier eingeschläfert werden müssen, teilte der Zoo mit. „Matze“ war der älteste gezüchtete Gorilla der Welt.

          Gorilla „Matze“, eines der Wahrzeichen des Frankfurter Zoos, ist tot. Wegen starker gesundheitlicher Probleme habe das Tier eingeschläfert werden müssen, teilte der Zoo mit. „Es blieb uns leider keine Wahl mehr“, wurde Zoodirektor Manfred Niekisch in einer Mitteilung zitiert. Der in den vergangenen Monaten sichtlich gealterte „Matze“ wurde 51 Jahre alt. Sein jüngster Sohn sei 2007 geboren, damit sei er der älteste züchtende Gorilla der Welt gewesen, berichtete der Zoo.

          „Matze“ wurde nach Angaben des Zoos etwa 1957 in Zentralafrika geboren. In seinen ersten Lebensjahren reiste er mit Schaustellern um die Welt, bis er 1969 in den Frankfurter Zoo kam. Dort hatte „Matze“ 18 Kinder gezeugt und war bereits vierfacher Großvater. Der Zoo sucht nun ein neues Familienoberhaupt für die Gorilla-Gruppe aus vier erwachsenen Weibchen und zwei Jungtieren.

          Altersbedingte Skelettveränderungen

          In den vergangenen Monaten habe sich „Matzes“ Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert, teilte der Zoo mit. Altersbedingte Skelettveränderungen hätten starke Schmerzen verursacht. „Matze“ habe immer längere Phasen des Tages liegend verbracht, an Gewicht verloren und mit schweren Magenproblemen zu kämpfen gehabt. „Die zunehmende Bewegungsunfähigkeit trotz höchster Schmerzmitteldosierung verpflichteten uns, unseren Silberrücken von seinem Leiden zu erlösen und ihm einen würdevollen Tod zu ermöglichen“, sagte Zoodirektor Niekisch.

          In Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Gorillas bemüht sich der Zoo um Ersatz für „Matze“. Die Zucht von Gorillas in Zoos sei von großer Bedeutung, weil die Menschenaffen durch Wilderei und Bürgerkriege in ihrer Heimat zu den besonders bedrohten Tierarten gehörten.

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