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Studieren im Corona-Modus : Wenn die Vorlesung zum Hygiene-Experiment wird

Viel Luft in den Reihen: Nur 85 von 600 Plätzen dürfen in Uwe Volkmanns Vorlesung besetzt werden. Bild: Lando Hass

Wegen der hohen Corona-Zahlen sind Vorlesungen mit Publikum im Wintersemester eine Rarität. An der Uni Frankfurt wagt ein Juraprofessor den Versuch.

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          Das Experiment findet unter strengen Sicherheitsauflagen statt. Alle Zugänge des Hörsaalzentrums der Goethe-Universität sind für Eintretende gesperrt – bis auf einen. Wer sich durch die Tür traut, wird sogleich von einer Mitarbeiterin gefragt, wo er hin will. Rote Pfeile auf den Treppenstufen weisen den rechten Weg, überall gilt das Einbahnstraßenprinzip. Im Hörsaal wechselt die Signalfarbe: Dort zeigen grüne Punkte an, welche Sitze belegt werden dürfen. Es sind 85 von 600.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Studenten, die dort Platz nehmen dürfen, haben sich vorher angemeldet. Jeder musste auf einem Formular bestätigen, dass er die Hygienebelehrung zur Kenntnis genommen hat. Am Eingang werden die unterschriebenen Zettel eingesammelt. Die Teilnehmer des Versuchs lassen sich auf etwas ein, das vor einem Jahr zum Uni-Alltag gehörte und in diesen Tagen wie ein Abenteuer erscheint: Sie besuchen ein Vorlesung auf dem Campus.

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