https://www.faz.net/-gzg-8ir31

Frankfurt : Vier Verletzte nach Explosion in Einkaufsstraße

  • Aktualisiert am

Spurensuche nach der Ursache für die Explosion in dem Café auf der Berger Straße Bild: dpa

In einem Frankfurter Café ist es zu einer Explosion gekommen. Vier Menschen wurden verletzt. Brennbare Putzmitteldämpfe sollen die Ursache gewesen sein.

          1 Min.

          Bei einer Explosion von Putzmitteldämpfen in einem Frankfurter Café sind am Montag vier Menschen verletzt worden, mindestens einer von ihnen schwer. Die Polizei berichtete von einer schwer und drei leicht verletzten Menschen, die Feuerwehr von zwei Schwerverletzten, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Den Ermittlungen zufolge handelte es sich um einen Unfall. Hinweise auf einen Anschlag gebe es nicht, sagte eine Polizeisprecherin. Den Schaden schätzte die Feuerwehr auf rund 200.000 Euro.

          Der Unfall geschah nach Erkenntnissen der Polizei beim Putzen des Kühlschranks in einem Nebenraum. Eine Angestellte benutzte dazu ein Spray, aus dem Dämpfe entstanden, die sich entzündeten, wie die Ermittler berichteten. Die Angestellte wurde schwer verletzt, Teile der Wand wurden herausgesprengt und beschädigten die gesamte Fensterfront. Die anderen drei Verletzten wurden an der belebten Straße von Splittern getroffen.

          Zunächst war das gesamte Gebäude geräumt worden, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine Explosion aufgrund einer defekten Gasleitung handelte. Warum sich das Gasgemisch aus der Dose entzündete, war am Abend zunächst unklar. Es habe einen lauten Knall gegeben, berichtete die Feuerwehr.

          Nach Angaben der Polizei gingen die ersten Notrufe und Berichte über eine Explosion auf der Berger Straße, einer beliebten Einkaufs- und Flaniermeile, gegen 16.15 Uhr ein. Ermittelt werde wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

          Weitere Themen

          Verdeckte Sexleistung

          Frankfurter Bahnhofsviertel : Verdeckte Sexleistung

          Das Frankfurter Verwaltungsgericht hat den Eilantrag eines Ladenbesitzers aus dem Bahnhofsviertel gegen die Schließung seiner Videokabinen abgelehnt. Prostituierte hatten darin Kunden bedient.

          Lieben ohne Nähe

          Shakespeare in Corona-Zeiten : Lieben ohne Nähe

          Im Assoziationswald: Regisseur David Bösch studiert für das Schauspiel Frankfurt unter Corona-Bedingungen Shakespeares „Wie es euch gefällt“ ein. Ein Probenbesuch.

          Topmeldungen

          Trotz Staatshilfen: Lufthansa fliegt au dem Dax

          Fluggesellschaft : Lufthansa fliegt aus dem Dax

          Trotz Staatshilfen in Höhe von 9 Milliarden Euro muss die größte Fluggesellschaft in Deutschland ihren Platz im Dax räumen. An deren Stelle tritt eine Wohnungsgesellschaft.

          Corona-Politik in Moskau : Das Virus des Westens

          Russland in Siegesstimmung: Moskau verordnet sich neue Quarantäneregeln. Einige sind freilich so absurd, dass sie auf Youtube parodiert werden. Und Polizisten fühlen sich ohnehin nicht an sie gebunden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.