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Städtische Bühnen in Frankfurt : Vier Varianten, nur eine zählt

  • -Aktualisiert am

Simulation des Blicks von der Oper auf Wallanlagen und Hochhäuser Bild: Foto Simulation gmp Architekten/Gerkan, Marg und Partner

Auch die Zukunft der Bühnen liegt für Kulturdezernentin Ina Hartwig in der Innenstadt. Daran lassen weder ihr Auftritt im Kulturausschuss noch eine Schau im Architekturmuseum Zweifel.

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          Im Kulturausschuss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung gab es kein anderes Thema. Michael Guntersdorf, Leiter der Stabsstelle Zukunft der Städtischen Bühnen, war zu Gast und erläuterte gemeinsam mit Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) ihre konkreter gewordenen Pläne für einen Neubau von Oper und Schauspiel in der Innenstadt. Das Gremium tagte im Tiefparterre des Römer, im Ratskeller, wo die Abstandsregeln streng eingehalten wurden und alle Teilnehmer ein Tischchen für sich hatten.

          Während die Aussichten für die Theater in den schönsten Farben geschildert wurden, ist ihre Gegenwart durch die Corona-Einschränkungen stark beeinträchtigt. Der Spielbetrieb findet in extrem reduziertem Umfang statt, und Opernintendant Bernd Loebe rechnet damit, dass auch zu Beginn der neuen Spielzeit nicht mehr als neun Musiker im Orchestergraben sitzen können. Wenn aber nur 250 Besucher im Saal Platz nehmen dürften, wie es die jüngste Verordnung des Landes Hessen vorschreibt, überlege er sich, ob er den Vorhang überhaupt hochgehen lasse, sagte er am Rand der Sitzung. Er hatte schweigend an ihr teilgenommen. Der Vorschlag, der dort als der von den Verantwortlichen favorisierte unterbreitet wurde, stößt, wie er anschließend zum Ausdruck brachte, auf seine ungeteilte Zustimmung.

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