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Universität Frankfurt : Drei Bewerber fordern Präsidentin Wolff heraus

Keine Studenten auf dem Campus, stattdessen digitale Lehre: Im Präsidentenwahlkampf der Uni Frankfurt dürfte auch die Corona-Krise eine Rolle spielen. Bild: Francois Klein

Am 8. Juli wählt die Uni Frankfurt einen Präsidenten. Amtsinhaberin Birgitta Wolff tritt wieder an. Außer ihr werden sich drei weitere Bewerber dem Senat vorstellen.

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          Das Kandidatenfeld für die Präsidentenwahl an der Goethe-Universität ist komplett. Wie am Montag mitgeteilt wurde, hat die Findungskommission entschieden, welche Bewerber zu einer öffentlichen Anhörung vor dem erweiterten Senat eingeladen werden. Sie soll am 10.Juni stattfinden. Danach wird der Hochschulrat einen Vorschlag zur Wahl erstellen, die für den 8. Juli vorgesehen ist. Die Amtszeit von Präsidentin Birgitta Wolff endet nach sechs Jahren am 31. Dezember.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wolff ist auch eine von vier Bewerbern, die sich nun dem Senat vorstellen dürfen. Ihr Interesse an einer zweiten Amtsperiode hatte die 54Jahre alte Wirtschaftswissenschaftlerin vor fünf Wochen bekundet. Sie wolle den Senat mit der Darstellung von gemeinsamen Erfolgen und Plänen für die Zukunft davon überzeugen, „dass ich auch weiterhin eine gute Präsidentin sein werde“, hatte Wolff dieser Zeitung gesagt. 2014 war die frühere Wissenschaftsministerin von Sachsen-Anhalt, die der CDU angehört, erst im vierten Wahlgang mit 20 zu 14 Stimmen zur Nachfolgerin des Mediziners Werner Müller-Esterl bestimmt worden.

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