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Forscher fordern Aufklärung : Viel Unwissen bezüglich Corona-Warn-App

Sicherheitsrisiko? Viele Menschen misstrauen der Warn-App - auch wenn die Bedenken oft unbegründet sind. Bild: dpa

Viele Menschen finden die Corona-Warn-App sinnvoll, aber zu wenige nutzen sie. Forscher der Uni Frankfurt machen einen Vorschlag, wie sich das ändern ließe.

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          Die Verbreitung der Corona-Warn-App leidet auch darunter, dass viele Bürger nicht genug über deren Funktion wissen. Das schließen Wirtschaftswissenschaftler der Goethe-Universität aus einer repräsentativen Umfrage mit mehr als 1000 Teilnehmern.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Rund 55 Prozent der Bürger gaben an, dass sie grundsätzlich bereit seien, die Anwendung zu installieren. Allerdings nutzen nur 23 Prozent die App tatsächlich. Was die Menschen von dieser Art der Pandemiebekämpfung halten, hängt von ihrer Lebenssituation, aber auch von ihrem Wissen über die App ab.

          Was zur Nutzung motiviert

          Wer einer Risikogruppe angehört, oft mit Bus und Bahn unterwegs ist oder die Einkäufe für die Familie erledigt, hat mehr Sympathie dafür. Motivierend wirkt sich auch aus, wenn Verwandte und Freunde die Anwendung gut finden.

          Allerdings wissen selbst viele Befürworter der App nicht genau über deren Funktion Bescheid – etwa, ob zur Kontaktverfolgung GPS genutzt wird, ob sie ein positives Testergebnis mitteilen müssen oder ob ihre Daten noch für andere Zwecke verwendet werden können (all das ist nicht der Fall).

          Um zu testen, ob Aufklärung hilft, führten die Forscher Probanden, die die App ablehnten, kurze Informationsvideos vor. Danach habe sich knapp ein Drittel bereit gezeigt, das Programm zu installieren. Eine weitere Werbekampagne der Bundesregierung könne daher sinnvoll sein.

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