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Vermutlich Landeklappen : Wieder Flugzeugteile im Frankfurter Stadtwald gefunden

Waldgut: Bereits am Dienstag hatten Lärmgegner Flugzeugteile im Stadtwald in Frankfurt gefunden. Bild: Rehnig/stop-fluglärm.de/dpa

Zweiter Fund: Im Frankfurter Stadtwald haben Fluglärmgegner am Donnerstag abermals Flugzeugteile gefunden. Jetzt beginnt die Untersuchung danach, von welchem Flugzeug sie stammen.

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          Nachdem der Fund einer Landeklappe im Frankfurter Stadtwald am Dienstag für Aufregung gesorgt hatte, sind am Donnerstag weitere Flugzeugteile in der Nähe des ersten Fundortes entdeckt worden. Sie sind allerdings deutlich kleiner und leichter als der erste Fund, eine nahezu vier Meter lange Landeklappe einer Frachtmaschine vom Typ Boeing 747-200 der Korean Air.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig teilte auf Anfrage mit, dass es sich nicht um Teile desselben Flugzeugs handele. Nachfragen unter anderem bei der Lufthansa hätten ergeben, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit Teile seien, die sich 2009 von einer Lufthansa-Maschine gleichen Typs gelöst hätten, sagte ein Sprecher. Genauer sei der Sachverhalt aber erst dann zu klären, wenn die nun gefundenen Teile in der Braunschweiger Bundesstelle eingetroffen und untersucht worden seien.

          Die von den Findern angefertigten Fotos deuten nach Ansicht von Experten darauf hin, dass es sich ebenfalls um Teile einer Landeklappen handelt. Wie bei der Deutschen Flugsicherung zu erfahren ist, hat beim Zwischenfall mit dem Frachtjumbo der Korean Air der Pilot kurz eine gewisse Unruhe der Maschine registriert und im Tower am Frankfurter Flughafen nachgefragt, ob womöglich Störungen im Instrumentenlandesystem vorlägen. Die Lotsen hätten das verneint, und der Frachter sei dann auch ohne Schwierigkeiten gelandet. Beim Flughafenbetreiber Fraport hieß es, man habe unmittelbar nachdem man selbst Kenntnis bekommen habe, die zuständigen Stellen informiert. Darüber hinaus dürfe man sich nicht weiter zu den Vorgängen äußern.

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