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Verkehrspolitik in Frankfurt : Autofrei oder nur autoarm?

Stau in der Frankfurter Innenstadt: CDU und SPD in der Mainmetropole werfen sich ob solcher Bilder gegenseitig Versäumnisse in der Verkehrspolitik der vergangenen Jahrzehnte vor. Bild: Imago

In der Frankfurter Innenstadt fahren zu viele Autos. Da sind die Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Nils Kößler und Mike Josef, sich einig. Wie können es weniger Autos werden? Ein Streitgespräch.

          7 Min.

          Mike Josef ist seit Juli 2016 Stadtrat für Planen und Wohnen in Frankfurt. Seit 2003 lebt er in Frankfurt und hat dort Sozialarbeit, Politikwissenschaften, Geschichte und Jura studiert. Von 2011 an war er Stadtverordneter der SPD-Fraktion im Römer und arbeitete als Organisationssekretär beim Deutschen Gewerkschafts- bund in Südosthessen. 2013 wurde er SPD-Vorsitzender in Frankfurt, führte seine Partei drei Jahre später zurück in die Stadtregierung und übernahm das Amt des Planungs- dezernenten. Josef ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Der heute Achtunddreißigjährige ist Spitzenkandidat der Frankfurter Sozialdemokraten für die Kommunalwahl am 14. März.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nils Kößler ist in Frankfurt geboren und aufgewachsen und studierte in seiner Heimatstadt sowie in Lyon Jura. Von 2006 bis 2008 war er Richter am Amts- gericht Darmstadt, anschließend zehn Jahre lang am Landgericht Frankfurt. Seit 2019 steht er verbeamtet im Dienst des Landes Hessen (derzeit beurlaubt); zuletzt leitete er das Referat Recht im Landespolizeipräsidium. Seit 2011 ist der heute 43 Jahre alte CDU-Politiker Stadtverordneter im Frankfurter Römer, im Juli 2019 übernahm er dort den Vorsitz der Unionsfraktion. Kößler hat eine Partnerin und engagiert sich bei der freiwilligen Feuerwehr. Bei der Kommunalwahl am 14. März tritt er in Frankfurt als Spitzenkandidat seiner Partei an.

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