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F.A.Z.-Leser berichten : Eigentlich sind wir noch nicht dran

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Unverhofft kommt oft - sogar beim Impfen, wenn man eigentlich noch gar nicht an der Reihe gewesen wäre. (Symbolbild) Bild: dpa

Es gibt die strenge Reihenfolge mit Priorisierungsgruppen, und es gibt die Realität des Impfens. Uns haben Leser und Redakteure von unverhofften Spritzen, Lücken im System und ihrem moralischen Dilemma erzählt.

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          Noch gilt in Deutschland offiziell eine starre Impfreihenfolge. Zuerst kommen die dran, die sehr alt und sehr krank sind, danach die besonders Gefährdeten. In der Theorie ein sinnvolles Vorgehen, insbesondere in Zeiten knapper Impfstoffe. Doch diese bürokratisch ausgetüftelte Logik wird durch Finesse, Zufall und Dreistigkeit umgangen. Einige dieser Geschichten bewegen sich im Graubereich, weshalb wir alle Protagonisten anonymisiert haben.

          Die „VIPs“ werden zuerst geimpft

          In der Praxis wird sie intern die „VIP-Liste“ genannt, für „very important persons“. Auf ihr stehen die Namen von Verwandten und Bekannten des Hausarztes, denen die Corona-Impfung zuerst verabreicht werden soll. So will es der Doktor – und damit setzt er sich über die immer noch geltenden Priorisierungsregeln hinweg. Davon ist jedenfalls der Medizinstudent überzeugt, der bei dem Hausarzt gerade sein Blockpraktikum absolviert.

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