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Frankfurter Uni-Präsidentenwahl : „Ich habe etwas gegen zahnlose Tiger“

Entscheider: Matthias Kleiner, Jahrgang 1955, ist Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Den Hochschulrat der Goethe-Uni leitet er seit 2014. Bild: Matthias Lüdecke

Die Wahl eines neuen Präsidenten an der Goethe-Universität Frankfurt wäre beinahe gescheitert. Es gab Streit um das Zustandekommen der Wahlliste. Matthias Kleiner, Vorsitzender des Hochschulrats, verteidigt das umstrittene Verfahren.

          4 Min.

          Wie erleichtert waren Sie, nachdem der Senat der Goethe-Universität am 8. Juli einen Präsidenten gewählt hat – im dritten Wahlgang und mit der knappstmöglichen Mehrheit?

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ich war schon erleichtert, dass die Wahl zustande gekommen ist, auch wenn ich bedauert habe, dass Amtsinhaberin Birgitta Wolff nicht die Anerkennung gefunden hat, die ihrer erfolgreichen Amtszeit angemessen gewesen wäre. Das bedeutet nicht, dass ich den Wahlsieg Enrico Schleiffs negativ sehe. Wir haben zwei hervorragende Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen.

          Die Entscheidung des Hochschulrats, mit Holger Horz einen mutmaßlich aussichtsreichen Bewerber nicht zur Wahl zuzulassen, hat nicht nur im Senat, sondern auch außerhalb der Universität Unverständnis hervorgerufen. Sind Sie weiterhin überzeugt, richtig gehandelt zu haben?

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