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Unfallträchtiger Bahnübergang : In Nied wird endlich umgebaut

Die Bauarbeiten beginnen: Experten besprechen vor Ort das Vorgehen. Bild: Frank Rumpenhorst

Nachdem 2020 bei einem Unfall an einem Bahnübergang in Nied eine Jugendliche umgekommen ist, erneuert die Deutsche Bahn dort die Sicherheitstechnik. Autofahrer müssen sich auf Sperrungen und Umleitungen einstellen.

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          An dem Unglücks-Bahnübergang an der Oeserstraße in Nied, an dem im Mai 2020 eine Jugendliche tödlich und zwei weitere Passanten schwer verletzt wurden, als sie bei offener Schranke von einem Zug erfasst wurden, hat die Deutsche Bahn am Montag mit der Installation einer neuen Sicherungsanlage begonnen. Damit werden sich künftig die Schranken automatisch schließen, wenn ein Zug kommt.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Schrankenposten ist dann nur noch für die abschließende Freigabe verantwortlich. Parallel sollen in den nächsten Wochen – das Ende der Arbeiten ist für Anfang Dezember vorgesehen – Ampeln am Übergang errichtet werden, damit sich der Verkehr vor dem Bahnübergang weniger zurück staut. Während der Bauarbeiten ist der Übergang für den Autoverkehr gesperrt. Damit Radfahrer und Fußgängern die Gleise überqueren können, wird für sie in der Zeit ein provisorischer Übergang errichtet.

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