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U-Bahn-Netz in Frankfurt : Der Uni-Anschluss kann kommen

Überfüllt: Die Station Holzhausenstraße ist bisher die einzige U-Bahn-Verbindung für Studenten. Bild: Jonas Wresch

Mit dem Lückenschluss der U4 wird der Campus Westend endlich vernünftig an das U-Bahn-Netz angebunden. Außerdem steht nun fest, dass Bund und Land den Großteil der Kosten übernehmen. Ein Glückstag für Frankfurt.

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          Natürlich wird es noch Jahre dauern, ehe Studenten und Mitarbeiter der Goethe-Universität in Frankfurt nur wenige Meter zurücklegen müssen, um an der neuen U-Bahn-Station am Theodor-W.-Adorno-Platz, also in zentraler Lage auf dem Campus Westend, in die Züge in Richtung Hauptbahnhof einsteigen können. Doch dass diese Station und die damit verbundene Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 überhaupt für Frankfurt finanzierbar sind, das steht seit dieser Woche fest – gleichgültig, für welche der in Frage kommenden Trassenvarianten sich die Mehrheit im Römer am Ende entscheidet. Das ist die beste Nachricht, die seit langem in Frankfurt zu hören ist.

          Mit dieser neuen Nord-Süd-Verbindung wird es endlich zu der ältesten U-Bahn-Trasse in Frankfurt, die von der Hauptwache entlang der Eschersheimer Landstraße nach Norden führt und mittlerweile heillos überlastet ist, eine Ergänzung geben. Vor allem wird der Campus Westend mit seinen rund 40.000 Studenten, Professoren und Mitarbeitern, die für 2030 erwartet werden, vernünftig angebunden. Und auch die Mitarbeiter der Bundesbank erhalten ein attraktives Angebot, um das Auto zu Hause stehen zu lassen und stattdessen mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit zu gelangen. Von den Bewohnern der angrenzenden Stadtteile wie Ginnheim und den Bewohnern der Platensiedlung ganz zu schweigen.

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