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Anzeichen einer Schizophrenie : Raser soll nach Unfall mit zwei Toten dauerhaft in Psychiatrie

Unglücksort: Die Stelle, an denen der Raser in Frankfurt-Sachsenhausen mit seinem Auto zwei Menschen tödlich verletzte Bild: dpa

Im Februar raste er mit Tempo 100 über eine Straße im Süden von Frankfurt und erfasste mit seinem Auto zwei Menschen, die an den Folgen des Aufpralls starben. Nun soll der Raser dauerhaft in die Psychiatrie.

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          Der 39 Jahre alte Darmstädter, der im Februar auf der Mörfelder Landstraße in Frankfurt zwei Männer tötete, als er mit überhöhter Geschwindigkeit eine rote Ampel überfuhr, muss sich demnächst vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht von einer Schuldunfähigkeit des Mannes aus, der sich zurzeit in der Psychiatrie befindet: Als sich der Unfall ereignete, bei dem ein Einunddreißigjähriger und ein Neunundvierzigjähriger ums Leben kamen, soll er unter einer paranoiden Schizophrenie gelitten haben.

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Kommt das Gericht am Ende des Prozesses, für den es noch keinen Termin gibt, zu dem Ergebnis, dass von ihm aufgrund der Erkrankung weitere erhebliche Taten zu erwarten wären und er daher für die Allgemeinheit gefährlich ist, ordnet es die Unterbringung in einer Psychiatrie an.

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