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Frankfurt-Griesheim : Viele Fragen nach tödlichen Schüssen bei Polizeieinsatz

Spezialkräfte warten an der Erzbergerstraße, wo es am Dienstag zum Einsatz von Schusswaffen nach einem Angriff auf Beamte gekommen ist. Bild: Maximilian von Lachner

Ein Mann aus Frankfurt löst erst einen Notruf aus, dann bedroht er Polizisten. Bis ein Beamter schießt. Später wird der Mann tot in seiner Wohnung gefunden. Die Tat wirkt rätselhaft.

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          Das Haus steht am Ende der Erzbergerstraße. Es wäre ein unscheinbares Gebäude, wenn es nicht dadurch auffallen würde, dass die Farbe von der Fassade bröckelt und auch der eine oder andere Rollladen etwas löchrig ist. Vor dem Mehrfamilienhaus stehen mehrere junge Männer. Sie wohnen dort. Die Polizei hat Flatterband gespannt, keiner darf hindurch. Auch die Anwohner nicht. Beamte der Spurensicherung gehen derweil ein und aus. Sie inspizieren den Hinterhof, auf dem ein schwarzer Mercedes geparkt ist und ein abgedeckter Kinderwagen steht.

          Katharina Iskandar
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Was sich gegen Mittag in dem Haus ereignet hat, weiß zunächst niemand genau. Das Einzige, was die Polizei von Anfang an bestätigte, war, dass mehrere Schüsse gefallen sind. Dann spricht es sich langsam herum: In dem Haus liegt ein Mann, er ist tot. Gefunden wurde er in seiner Wohnung.

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