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Kampf gegen Uber : „Ein Versuch, die Taxibranche zu töten“

Protest in Berlin: Mehr als 1000 Taxifahrer demonstrierten vergangene Woche vor dem Bundesverkehrsministerium. Bild: Imago

Eine Liberalisierung des Taximarktes schade der Versorgungssicherheit, sagt Hans-Peter Kratz, Vorsitzender der Taxivereinigung Frankfurt. Besonders den Dienst „Uber“ sieht er kritisch.

          3 Min.

          Als Uber vor wenigen Monaten in Frankfurt an den Start ging, gaben Sie sich gelassen: Man müsse abwarten, ob sich das Unternehmen an die Gesetze halte. Tut es das denn?

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es war abzusehen, dass das Angebot von Uber nur durch einen systematischen Rechtsbruch überhaupt möglich ist. Die Furcht vor Dumpingpreisen dagegen hat sich bisher nicht bewahrheitet, im Schnitt sind die Fahrten rund zehn Prozent günstiger. Dafür muss man aber einige Nachteile in Kauf nehmen, etwa die lange Wartezeit, bis ein Fahrzeug eintrifft, und dann nimmt es teilweise riesige Umwege. Uber ist also eine geringere Konkurrenz, als wir dachten.

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