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„Taunusturm“ : Mehr Eleganz im Bankenviertel

So soll er einmal aussehen, der „Taunusturm” im Bankenviertel. Die betont sachlich gestaltete Fassade ist an der Wallanlage um 15 Meter schmaler geworden, statt 135 soll der Büroturm nun 160 Meter hoch werden. Bild:

Die geänderte Architektur des Büro- und Wohnhochhauses Kaiserkarree im Frankfurter Bankenviertel wird auch in einer neuen Namensgebung deutlich. Unter dem Namen „Taunusturm“ firmieren fortan die Neubaupläne.

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          Die geänderte Architektur des Büro- und Wohnhochhauses Kaiserkarree im Frankfurter Bankenviertel wird auch in einer neuen Namensgebung deutlich. Unter dem Namen „Taunusturm“ firmieren fortan die Pläne, die der Deutschland-Geschäftsführer des Eigentümers Tishman Speyer, Markus Wiedenmann, gemeinsam mit den Architekten des Büros Gruber + Kleine-Kraneburg im Planungsausschuss der Stadt vorstellte.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Gegenüber dem Entwurf, mit dem das Frankfurter Architekturbüro vor fast zehn Jahren den Wettbewerb für sich entscheiden konnte, fällt das überarbeitete Bauwerk nun deutlich schlanker, höher und heller aus. Die betont sachlich gestaltete Fassade ist an der Wallanlage um 15 Meter schmaler geworden, statt 135 soll der Büroturm nun 160 Meter hoch werden. Anstelle eines dunklen und von einigen als abweisend empfundenen Materials wird nun heller Naturstein favorisiert. Die zuvor direkt im Büroturm geplanten Wohnungen werden in einen separaten, 60 Meter hohen Wohnturm ausgelagert, dessen obere Etagen wie Schubladenfächer gestaltet sind; 54 Wohnungen sind an der Taunusanlage geplant. Vor dem Gebäude soll auf der zum Park gelegenen Seite ein Streifen als Promenade gestaltet werden. „Die Fläche an der Wallanlage wird sich öffnen“, sagte Martin Gruber. Die Sockelzone im Erdgeschoss soll öffentlich zugänglich sein und von Handel und Gastronomie genutzt werden.

          Einen Termin für den Baubeginn nannte Wiedenmann gestern nicht. Das Immobilienunternehmen Tishman Speyer, das das Projekt gemeinsam mit der Commerzbank-Tochter Commerz Real errichten will, ist noch auf der Suche nach einem Mieter. „Ohne einen Nutzer werden wir nicht bauen“, sagte Wiedenmann. „Der Markt wird den Zeitpunkt bestimmen.“ (rsch.)

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