https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/tassilo-sittmann-haus-lichter-ort-in-nordweststadt-von-frankfurt-17417720.html

Tassilo-Sittmann-Haus : Lichter Ort in der Nordweststadt

Neuer Glanz: Tassilo Sittmann (Mitte) feiert mit den künftigen Nutzern des Kulturzentrums, dem Sozialdezernat und dem Bauherrn Klaus-Peter Kemper (rechts) von der KEG die Fertigstellung des Ensembles. Bild: Michael Braunschädel

Nach zehn Jahren ist das Tassilo-Sittmann-Haus in der Frankfurter Nordweststadt fertig. Es ist ein Kultur- und Sozialzentrum mit Kita, Wohnen für Obdachlose und Bürgercafé.

          2 Min.

          Er hat die Frankfurter Nordweststadt geplant und erlebte in seiner Wohnung im Viertel, wie eines ihrer denkmalgeschützten Häuser zusehends verfiel. Wie das Gebäude, das er einst entworfen hatte, bröckelte und beschmiert wurde, wie offenbar keiner mehr wusste, was mit dem ehemaligen Jugendzentrum einer Reformgemeinde anzufangen sei. Am Donnerstagmorgen sitzt der 93 Jahre alte Architekt Tassilo Sittmann in seinem Rollstuhl vor dem renovierten Haus, und ihm treten Freudentränen in die Augen.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Sozialdezernat und die KEG Konversions-Grundstücksentwicklungs-Gesellschaft und das Sozialdezernat haben das neue Sozial- und Kulturzentrum am Gerhart-Hauptmann-Ring 398 an die Nutzer übergeben. Künftig wird es in dem Haus mit seinem lichten Foyer, das nun den Namen Tassilo-Sittmann-Haus trägt, eine Kita, einen Ort für Vereine und Feste und ein offenes Bürgercafé geben; in zwei Nebengebäuden sind 58 Wohnungen für Obdachlose entstanden. Bis dahin war es ein langer Weg.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Schmerz lass nach: Der Blick auf die Kurse ist derzeit kein Vergnügen

          Spekulieren an der Börse : Der große Ausverkauf

          Per App in den Ruin: Die Generation Z erlebt ihren ersten Crash an der Börse. Das schnelle Zocken am Smartphone wird jetzt für viele zum Verhängnis. Und selbst Investment-Profis haben sich geirrt.
          Ungewisse Zukunft: In Peking spielte Fedotow noch im Olympia-Team.

          Eishockey-Torwart verhaftet : Auf russische Art

          Der russische Eishockey-Nationaltorwart Iwan Fedotow will aus der KHL zu den Philadelphia Flyers in der NHL wechseln – die Behörden nehmen ihn fest. Wie es mit ihm weitergeht, ist ungewiss.