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Verordnung in Hessen : Kritik an Regeln für Gottesdienste

Regeln für alle: Stadträtin Weber fordert, dass dass die Regeln nicht nur die fünf größten Religionsgemeinschaften gelten (Symbolbild). Bild: Finn Winkler

Bestimmte Religionsgruppen müssen nicht zwingend melden, wenn ein Gottesdienst mit mehr als zehn Personen geplant ist. Die Frankfurter Integrationsdezernentin Sylvia Weber findet diese Maßgabe unzureichend.

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          Die Frankfurter Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) kritisiert ein Schreiben des Landes Hessen an Städte und Landkreise, in dem die Anzeigepflicht religiöser Zusammenkünfte präzisiert wird. Danach müssen bestimmte Religionsgruppen nicht in jedem Fall dem Ordnungsamt melden, wenn ein Gottesdienst mit mehr als zehn Personen geplant wird.

          Monika Ganster

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Diese Maßgabe ist nach Ansicht der Stadträtin unzureichend. Es seien lediglich die fünf größten Religionsgemeinschaften berücksichtigt worden, andere wie zum Beispiel Baha’i oder Sikh seien außer Acht gelassen worden. In Frankfurt gebe es aber mehr als 150 religiöse Gemeinden aus aller Welt.

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