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Romanautorin Susanne Popp : „Der Tee steht für die weite Welt“

Historisches Werbebild: eine Postkarte mit Ronnefeldt-Schriftzug am Frankfurter Saalhof Bild: Ronnefeldt

Susanne Popp hat einen Roman über den Aufstieg des Frankfurter Handelshauses Ronnefeldt geschrieben. Ein Gespräch über starke Frauen, Globalisierung und Meissener Porzellan.

          5 Min.

          Frau Popp, Sie lassen Ihren Roman „Die Teehändlerin“ im Frankfurt des Jahres 1838 beginnen. Warum diese Zeit und warum diese Stadt?

          Matthias Trautsch
          Koordination Reportage Rhein-Main.

          Frankfurt ist eine Handelsmetropole mit großer Geschichte, eine Stadt am Fluss. Solche Städte haben immer eine besondere Atmosphäre. Ich habe in Mainz studiert, und von dort aus sind wir oft nach Frankfurt gefahren. In Frankfurt war ich auch auf der Buchhändlerschule. Ich kenne die Stadt also ganz gut, selbst wenn ich jetzt in Zürich lebe. Die Schweizer sind ja ein bisschen verschlossen, umso mehr weiß ich es im Rückblick zu schätzen, wenn Menschen etwas offener und direkter sind. Und Frankfurt hat im Vormärz und dann natürlich in der Zeit der Paulskirchenversammlung eine große Rolle gespielt.

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