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Verurteilt wegen Geldwäsche : Drei Jahre Haft für „Strohmann“

  • Aktualisiert am

Nach drei Monaten Prozess ist in Frankfurt ein Mann wegen Geldwäsche verurteilt worden. Bild: dpa

In Frankfurt ist ein Mann wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Insgesamt 20 Anlegern erlitten durch den Kaufmann einen finazielen Schaden.

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          Weil er als Strohmann im Auftrag professioneller Anlagebetrüger Konten eröffnet und Gelder weitergeleitet hat, ist ein Kaufmann vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Nach rund dreimonatiger Prozessdauer habe der 50-Jährige der Geldwäsche überführt werden können, teilte das Gericht am Montag mit (AZ 7360 Js 209835/18).

          Die in Slowenien tätigen Betrüger hatten den Angaben zufolge zwischen März und Dezember 2016 insgesamt 20 deutsche Anleger mit falschen Renditeversprechungen geschädigt. Sie zahlten insgesamt rund 220.000 Euro auf die von dem Angeklagten in Deutschland eingerichteten Konten. Von dort aus wurden von ihm große Teile des Geldes an die Betrüger weitergeleitet.

          Bei den Aktiengeschäften handelte es sich um Wertpapiere einer chinesischen Schuhsohlenfabrik, deren Wert nach dem Kauf rapide verlor. Der Angeklagte war für seine Dienste gering entlohnt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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