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Stress am Flughafen : Keine Zeit für Gezeter

Trotz Unannehmlichkeiten: In Anbetracht der aktuellen Krisen sollte man Verständnis für Flughafenbetreiber aufbringen. Bild: dpa

Lufthansa und der Frankfurter Flughafen stehen vor großen Herausforderungen. Macht man sich aber klar, wo die Unternehmen noch vor wenigen Monaten standen, relativieren sich die Sorgen ganz erheblich.

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          Egal, ob die Lufthansa sich nun letztlich entscheidet, den Airbus A 380 schon kurz nach der Außerdienststellung doch noch einmal zu reaktivieren oder nicht: Allein die Überlegung weist darauf hin, mit welch gewaltigen Unwägbarkeiten die Lufthansa, die Branche ins­gesamt angesichts der aktuellen Krisen zu kämpfen hat. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen sind noch lange nicht überwunden, der Krieg in der Ukraine sorgt zusätzlich für Verunsicherung und für stark gestiegene Kosten, weil man gewaltige Umwege auf den verbliebenen Verbindungen nach Asien fliegen muss. Noch dazu werden sparsame Großraumflugzeuge wie die neue Boeing 777X Jahre später ausgeliefert als eigentlich vorgesehen.

          Im Angesicht globaler Krisen

          Als ob das nicht genügt, fällt nun, da die Reiselust der Menschen trotz aller Krisen zurückkehrt, der ganzen Branche der Personalabbau auf die Fü­­ße, zu dem sich auch die Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport gezwungen sahen. Beispiele von frus­trierten Urlaubern und anderen Reisenden, denen langes Schlangestehen und andere Unannehmlichkeiten die Zornesröte ins Gesicht treiben, sind schnell gefunden. Und natürlich ist es nicht schön, wenn sich nun wegen der Schwierigkeiten, rasch neues und qualifiziertes Personal zu rekrutieren, solche Ärgernisse häufen, obwohl die Sommerferien noch gar nicht begonnen haben.

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