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Nach Corona-Party in Frankfurt : Strategien zum Einhalten von Regeln gesucht

Auf Patrouille: Ein Polizeiauto fährt am Abend Streife durch den Hafenpark. Bild: Finn Winkler

Die Frankfurter Polizei erklärt ihr spätes Eingreifen in die illegale Feier am Hafenpark mit der Verhältnismäßigkeit. Die Zahl der Verstöße gegen die Corona-Verordnung ist unklar. Am Dienstag soll es eine „Krisensitzung“ geben.

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          Am Sonntagabend blieb der Ansturm aus. Wieder war der Hafenpark in Frankfurt gut besucht, die Menschen blieben auch dann noch, als die Sonne längst untergegangen war. Doch waren es nicht mehr die Massen wie am Samstagabend, die sich auf der Grünanlage an der EZB versammelten, sondern weitaus weniger. Das lag möglicherweise auch daran, weil die Polizei im Fünf-Minuten-Takt Streife fuhr.

          Katharina Iskandar
          Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.

          Nach der „Party“, die in der Nacht zum Sonntag ausgeartet und schließlich aufgelöst worden war, stellt sich nun umso mehr die Frage, wie Stadt und Polizei auf das zunehmende Bedürfnis vieler Menschen reagieren wollen, sich wieder im Freien zu treffen. Am Dienstag soll es dazu eine „Krisensitzung“ geben, an der unter anderen Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU), Polizeipräsident Gerhard Bereswill und die Ordnungsamtsleiterin Karin Müller teilnehmen. In dem Gespräch soll es laut Frank um Strategien gehen, wie man die Menschen dazu bringen kann, die Corona-Verordnung mit Abstand, Mund-Nasen-Schutz und Alkoholverbot weiter einzuhalten.

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