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Nach Demo-Verbot : Strafanzeigen gegen „Querdenker“

Vereint: Polizisten nehmen einen Mann im Zusammenhang mit der „Querdenken“-Demonstration in Frankfurt fest Bild: Lucas Bäuml

Wegen des Verdachts der Beleidigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte im Zusammenhang mit der „Querdenker“-Demonstration hat die Polizei 19 Strafanzeigen zeigen erstattet. Einige Personen kamen kurzzeitig in Gewahrsam.

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          Die Polizei hat im Zusammenhang mit der verbotenen „Querdenken“-Demonstration am Samstag 19 Strafanzeigen erstattet und sechs Personen vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Arbeiten wie der Feststellung der Personalien wurden alle wieder entlassen, heißt es in einer Mitteilung.

          Anna-Sophia Lang
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Außerdem nahmen Beamte vier Personen kurzzeitig in Gewahrsam. Bei den angezeigten Straftaten handelt es sich unter anderem um Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

          Hinzu kommen 108 Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Personen, die sich nicht an die Corona-Verordnung hielten, also beispielsweise die Abstandsregeln nicht einhielten. Weitere 101 Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden gegen Personen eingeleitet, die keinen Mund-Nase-Schutz trugen.

          Wie berichtet, hatten Gerichte das Verbot der Demonstration bestätigt. Trotzdem anberaumte Ersatzveranstaltungen löste die Polizei auf. An der Hauptwache kam es zu einer Konfrontation zwischen „Querdenkern“ und Gegendemonstranten, die unter Androhung eines Wasserwerfer-Einsatzes beendet wurde.

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