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Steuern & Vekehr : Rhein: Pendlerpauschale ist „Zersiedelungsprämie“

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Rhein: Diskussion um die Wiedereinführung der vollen Pauschale überflüssig Bild: dpa

Als „Zersiedlungsprämie“ und „staatlich gefördertes Programm gegen die Kernstädte“ hat Frankfurts CDU-Chef Boris Rhein die Pendlerpauschale bezeichnet. Die Diskussion um die Wiedereinführung der vollen Pauschale in der Union und der SPD sei deshalb überflüssig.

          Als „Zersiedlungsprämie“ und „staatlich gefördertes Programm gegen die Kernstädte“ hat Frankfurts CDU-Chef Boris Rhein die Pendlerpauschale bezeichnet. Die Diskussion um die Wiedereinführung der vollen Pauschale in der Union und der SPD sei deshalb überflüssig, erklärte Rhein am Mittwoch in einer Mitteilung seiner Partei. Die Pauschale habe zur Zersiedelung und Verschärfung von Verkehrsproblemen geführt.

          Es sei nicht einzusehen, dass die Bewohner von Städten und Ballungsräumen die weitaus niedrigeren Lebenshaltungskosten von Bewohnern ländlicher Gebiete über Steuergeschenke mitbezahlen sollten. Schließlich komme auch niemand auf die Idee, die höheren Mieten oder Grundstückpreise von Städtern steuerlich zu fördern, meinte Rhein.

          In Union und SPD sind auf Bundesebene in den vergangenen Tagen die Rufe immer lauter geworden, wegen der gestiegenen Treibstoffkosten zur steuerlichen Absetzbarkeit der Fahrtkosten zur Arbeit vom ersten Kilometer an zurückzukehren.

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