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Unter Pandemie-Bedingungen : Startschuss für den City-Triathlon

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„Geimpft, genesen oder getestet“: Die Triathleten starten am frühen Sonntagmorgen mit einem Sprung in den Langener Waldsee. (Archivbild 2019) Bild: Marina Pepaj

Die Pandemie-Version des Frankfurter Triathlons hat Platz für 2500 Teilnehmer. Unterbrechungen bei Straßenbahnen und Bussen werden erwartet. Es gelten die sogenannten 3G-Bedingungen.

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          Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause ist es wieder so weit. Am Sonntag fällt für 2500 Athleten der Startschuss zum elften Frankfurter City-Triathlon. Die Sportler werden vom frühen Morgen bis in den Nachmittag hinein ihre Leistungen in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen unter Beweis stellen.

          Damit der Wettkampf trotz steigender Infektionszahlen und Delta-Variante stattfinden kann, ist in diesem Jahr vieles anders als gewohnt. Das Begleitprogramm aus Street Food Festival und Sportmesse entfällt vollständig, die traditionelle Wettkampfbesprechung im Gebäude der Industrie- und Handelskammer am Börsenplatz wird online abgehalten, das Gleiche gilt für die Siegerehrung. Pandemiebedingt verkehren zudem keine Shuttlebusse zwischen Langener Waldsee und Innenstadt, die Veranstalter verweisen stattdessen auf den öffentlichen Nahverkehr. Auch das Begrüßungsbüffet für ausgehungerte Sportler am Ende der Zielgeraden wird es nicht geben. „Wir haben ein To-go-Paket zusammengestellt“, sagt Annette Albers, Geschäftsführerin von eventpower, dem Veranstalter des Triathlons.

          Es gelten die sogenannten 3G-Bedingungen. „Wer teilnimmt, muss geimpft, genesen oder getestet sein“, sagt Albers. So sollen Infektionsherde gar nicht erst entstehen. Davon abgesehen, gilt an allen Stationen der Veranstaltung Maskenpflicht – medizinisch oder FFP2.

          Start am Langener Waldsee

          Dass es möglich ist, ein Sportereignis wie den City Triathlon unter den gegenwärtigen Umständen zu veranstalten, konnten Albers und ihr Team vor knapp zwei Wochen in kleinerem Maßstab im baden-württembergischen Mühlacker zeigen. Dort habe die Organisation gut funktioniert. „Auf die Einschränkungen haben die rund 700 Triathleten sehr verständnisvoll reagiert.“ Albers ist deswegen guter Dinge, dass es auch in Frankfurt klappen wird: „Auch wenn hier alles ganz andere Dimensionen hat.“

          Die Triathleten starten am frühen Sonntagmorgen mit einem Sprung in den Langener Waldsee. Von dort führt die Fahrradstrecke über die Bundesstraße 44 und die Kennedyallee zum Mainufer. Hier sprinten die Rennradfahrer den Theodor-Stein-Kai und das Schwanheimer Ufer entlang und gelangen über die Schwanheimer Brücke auf die Mainzer Landstraße. Die Strecke mündet in die Gutleutstraße und führt über die Friedensbrücke zurück auf das südliche Mainufer. Start und Ziel der Laufstrecke befinden sich auf dem Rossmarkt. Dazwischen geht es für die Läufer vorbei an Alter Oper, Börse, Eschenheimer Turm und Konstablerwache.

          Für das Sportereignis müssen die Bundesstraße 44 von Langen in Richtung Frankfurt sowie weite Teile der Innenstadt abgesperrt werden. Eine logistische Herausforderung, an der man seit acht Wochen arbeite, sagt Albers. Die abgesperrten Gebiete würden am Sonntag Schritt für Schritt wieder freigegeben. Von 13 Uhr an soll zunächst die Radstrecke wieder dem regulären Verkehr zur Verfügung stehen. Spätestens von 16 Uhr an folgt dann die Laufstrecke in der Innenstadt.

          Sperrungen im Bus- und Bahnverkehr

          Auch in diesem Jahr können die Athleten zwischen vier Wettkampfformaten wählen. Für all jene, die nur einmal in einen Triathlon hineinschnuppern wollen, bietet sich die „Jedermann-Distanz“ an. Anspruchsvoller wird es bei der Sprintdistanz und der olympischen Distanz. Seit 2017 gibt es darüber hinaus die noch etwas längere Mitteldistanz: zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen. Nachmeldungen sind am 30. Juli von 17 bis 19 Uhr in einem Zelt auf dem Börsenplatz möglich.

          Entlang der Wettkampfstrecke werden Straßen für zahlreiche Busse und Bahnen gesperrt. Die Straßenbahnlinien 11, 12, 14, 15, 16 und 17 sowie die Buslinien 33, 37, 51, 59, 61, X61, X77, 78 und 87 fahren Umleitungen, verkehren nur auf Teilstrecken oder nehmen ihren Betrieb erst später auf. Die Straßenbahnlinie 11 ist lediglich zwischen Zuckschwerdtstraße und Hauptbahnhof sowie zwischen Schießhüttenstraße und Lokalbahnhof unterwegs. Die Linie 12 pendelt im Westen zwischen Rheinlandstraße und Willy-Brandt-Platz, im Osten fährt sie aufgrund der bestehenden Umleitung der Linie 14 zwischen Ernst-May-Platz und Zoo. Die gekürzte Linie 14 verkehrt zwischen Mönchhofstraße und Hauptbahnhof, die Linie 15 nur zwischen Haardtwaldplatz und Hauptbahnhof. Die Linie 16 fährt von Ginnheim bis Hauptbahnhof sowie von der Offenbacher Stadtgrenze über den Südbahnhof und weiter nach Neu-Isenburg als Ersatz für die Linie 17. Die Linie 17 wiederum verkehrt nur zwischen Rebstockbad und Hauptbahnhof. Die Verkehrgesellschaften empfehlen einen Blick auf die RMV-App oder die Internetseite rmv-frankfurt.de, das RMV-Servicetelefon hilft rund um die Uhr unter der Rufnummer 24 24 80 24.

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