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Stadtpolizei : Hundebesitzer oft nachlässig

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Hundekontrollen zeigten, dass viele Besitzer sich nicht korrekt an die Vorgaben halten.

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          Eine städtische Kontrolle von Hunden in Frankfurter Grünzonen hat ergeben, dass fast die Hälfte der Tiere von ihren Haltern nicht wie vorgeschrieben gekennzeichnet waren. Das hat die Stadtpolizei am Donnerstag berichtet. Das Ordnungsamt und das Kassen- und Steueramt überprüften am Montag die Anleinpflicht, die erforderliche Kennung und die steuerliche Erfassung der Hunde. Kontrolliert wurde im Höchster Stadtpark, an der Wörthspitze, im Brüningpark, am Heddernheimer Niddaufer und am Bornheimer Hang. 14 von 31 kontrollierten Tieren waren nicht kenntlich gemacht, vier waren nicht angeleint und zwei nicht steuerlich gemeldet. Das kann den Besitzer bis zu 10 000 Euro kosten.

          „Uns erreichen immer wieder Meldungen zu freilaufenden Hunden in Grünanlagen“, begründete Sicherheitsdezernentin Annette Rinn (FDP) die Kontrollen. Frankfurts Grünzonen seien für alle da, deshalb sei die Einhaltung gewisser Regeln notwendig. Darunter falle die Kennzeichnung der Hunde, die auch ermögliche, dass entlaufene Tiere zurück zum Besitzer gelangten. Die steuerliche Erfassung sorge, wie Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff (Die Grünen) sagte, „grundsätzlich für mehr Steuergerechtigkeit“. Besitzer müssen ihre Hunde abseits von Freilaufflächen anleinen und mit einer Marke mit Namen und Kontaktdaten kenntlich machen.

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