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Frankfurter Stadtparlament : Grüne ziehen Zwischenbilanz

Wie die Koalition im Römer aussehen wird, ist noch unklar. Bild: Lucas Bäuml

Nach dem Ende der Sondierungsgespräche beraten die Frankfurter Grünen nun intern, mit wem sie koalieren wollen. Und mit wem nicht. Trifft es die CDU? Oder die SPD?

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          Die Grünen wissen, welche Verantwortung sie derzeit für die Stadt tragen. Sie suchen nach Partnern, um ihr im Wahlkampf angekündigtes Programm „Frankfurt neu denken“ zu verwirklichen, in einer Zeit, in der die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die Stadt noch unabsehbar sind. Vier Wochen nach der hessischen Kommunalwahl, aus der sie als stärkste Partei hervorgegangen sind, haben sie am Montagabend ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen. Die hatten sie mit fünf Parteien in sechs unterschiedlichen Koalitions-Konstellationen geführt. Vom Dienstag an berät die achtköpfige Grünen-Kommission intern, mit welchen zwei oder drei Partnern sie beginnen wollen, Koalitionsgespräche zu führen.

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          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Das ist keine leichte Entscheidung“, ist aus dem Kreis der Grünen-Sondierungskommission zu hören. Dabei ist es zumindest für die beiden Spitzenkandidaten, Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff, nicht das erste Mal, dass sie Koalitionsgespräche führen. Feldmayer war 2011 dabei, als die Grünen nach Fukushima ihr bisher bestes Ergebnis erzielten, Bergerhoff sogar 2011 und 2016. Doch noch nie waren es die Grünen, die als stärkste Fraktion selbst auf Brautschau gehen durften.

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