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Neuer Frankfurter Stadtteil : „Plus-Stadt“ oder „Supergreen“

Viel Platz: die Fläche für den neuen Frankfurter Stadtteil Bild: Wolfgang Eilmes

Frankfurt will wachsen. Im Nordwesten der Stadt ist deshalb ein neuer Stadtteil in Planung, an dessen Konzept sich Bürger aktiv beteiligen können.

          3 Min.

          Der Name Josefstadt hat Konkurrenz bekommen. Die sieben Bürogemeinschaften, die den neuen Stadtteil am nordwestlichen Frankfurter Stadtrand entwerfen, haben ihren Konzepten originelle Titel gegeben. Sie lauten „Plus-Stadt“, „Mikropolis“, „Supergreen“ – oder schlicht „Frankfurt-Nordwest“. Noch bis Mittwoch sind die Bürger Frankfurts und der an das Plangebiet grenzenden Nachbarkommunen aufgerufen, sich zu beteiligen und die Entwürfe zu bewerten. Auf der Internetseite www.ffm.de/nordwest werden die Anregungen gesammelt, die dann in den weiteren Planungsprozess eingespeist werden. Im August wird der nächste Zwischenstand präsentiert, bevor im Herbst die finalen Studien vorgelegt werden.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Mit Videos und Plänen präsentieren die Büros im Internet ihre Vorschläge. Um die Leitidee ihres Entwurfs für einen neuen Stadtteil im Nordwesten Frankfurts zu erläutern, genügen dem „Planungsteam 6“ drei Minuten und 55 Sekunden. Unterlegt von einem treibenden Beat bringt das professionell gemachte Video die „Supergreen“ getaufte Idee auf den Punkt. Entlang des Ursel- und Steinbachs werden zwei Landschaftsräume neu gestaltet und von einem Wanderweg durchzogen, der die Stadt mit dem Taunus verbinden soll. Die Flächen entlang der Autobahn 5 werden als Park gestaltet. Eine Ring-Allee soll die drei Wohn- und Arbeitsquartiere des neuen Stadtteils verbinden und die Autobahn an zwei Stellen über breite Grünbrücken queren. Die U-Bahn-Linie 7 wird verlängert und bogenförmig durch die neuen Quartiere geführt und an die S-Bahn angebunden.

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