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Wegen Brandgefahr : Frankfurt verhängt Grillverbot in Parks

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Das Verbot gilt sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Bild: dpa

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr hat die Stadt Frankfurt das Grillen in Parks und Grünanlagen ab sofort verboten. Außerdem dürfen auf Friedhöfen keine Grablichter mehr aufgestellt werden.

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          Die Stadt Frankfurt hat wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr ein Grillverbot in Parks und anderen städtischen Grünanlagen erlassen. Offenes Feuer, Gasgrills, aber auch die mit glühender Kohle betriebenen Shisha-Wasserpfeifen seien dort ab sofort verboten, teilte Hessens größte Stadt am Donnerstag mit.

          „Ich bedaure sehr, dass wir das Grillen gerade in der jetzigen Situation verbieten müssen. Aber auf all unseren Grillplätzen stehen Bäume, auch das Gras kann sich blitzartig entzünden“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Außerdem dürften auf den Friedhöfen wegen der Brandgefahr keine Grablichter mehr entzündet werden. Für den Wald im Frankfurter Stadtgebiet gelte die höchste Waldbrandstufe.

          Auch in Offenbach ist das Grillen nach Angaben der Stadt derzeit nicht auf öffentlichen Flächen erlaubt.

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