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Ärger an Frankfurter Schulen : Stadt haftet nicht für Eltern-Luftfilter

Ersetzen nicht das Lüften und die Masken: Luftfiltergeräte im Klassenraum Bild: Maximilian von Lachner

Frankfurter Eltern dürfen Luftfilter für die Klassenzimmer ihrer Kinder zwar kaufen – aber die Schulen sollen die Verantwortung für Betrieb und Wartung übernehmen. Eine Landesbehörde warnt die Schulleiter davor.

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          Die Stadt Frankfurt erlaubt, dass Eltern Luftfiltergeräte für die Klassenzimmer ihrer Kinder kaufen – und bringt die Schulen damit in eine schwierige Lage. Denn das Aufstellen der Luftreiniger ist an strenge Vorgaben geknüpft, und die Stadt weist den Schulleitern die Verantwortung für Betrieb und Wartung der Geräte zu, die von Eltern oder Fördervereinen finanziert werden. Das Staatliche Schulamt Frankfurt, eine Landesbehörde, prüft die städtischen Vorgaben nun rechtlich. In einer E-Mail vom Dienstagabend rät das Amt den Schulleitern deshalb „zum jetzigen Zeitpunkt“ davon ab, ein Formular der Stadt zu unterschreiben. Als Grund nennt Amtsleiterin Evelin Spyra „ungeklärte Haftungsgründe“.

          Florentine Fritzen

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Stadt hatte es den Schulen Ende voriger Woche gestattet, von Eltern angeschaffte Luftfilter unter „festen Bedingungen“ zu installieren. Gleichzeitig hatte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) die flächendeckende Ausstattung von Schulen mit diesen Geräten weder „zielführend noch notwendig“ genannt.

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