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Neue Ombudsstelle : Hilfe bei Diskriminierung

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Nargess Eskandari-Grünberg möchte Frankfurt zur diskriminierungsfreien Stadt machen: Drei neue Mitarbeiter sollen dabei helfen. Bild: Lucas Bäuml

Im Herbst soll in Frankfurt eine neue Beschwerdestelle ihre Arbeit aufnehmen. Dorthin können sich Bürgerinnen und Bürger wenden, die sich diskriminiert fühlen.

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          Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen) gibt ein großes Ziel aus: Frankfurt soll eine diskriminierungsfreie Stadt werden. Den ersten Schritt auf dem Weg dorthin will sie mit einer Stabsstelle Antidiskriminierung gehen, für die nun drei Vollzeitstellen bewilligt sind. Zusammen mit Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff (Die Grünen), der als Personalverantwortlicher der Stadt die Stellenumschichtungen möglich gemacht hatte, hat sie jetzt die Aufgaben der neuen Stelle präsentiert, die voraussichtlich im Herbst ihre Arbeit aufnehmen wird.

          Diese Stabsstelle sei in Deutschland einmalig, sagte Eskandari-Grünberg, in deren Dezernat für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt sie angesiedelt sein wird. Antisemitismus, Antirassismus und Antiziganismus seien zentrale Themen, die dort bearbeitet werden sollten. Grundsätzlich seien aber auch andere Arten von Diskriminierung, etwa aufgrund von Geschlecht oder Armut, dort zu berücksichtigen.

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