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Sportkreis fordert Lockerungen : Gruppensport nicht nur für Kinder

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Es bleibt schwer, locker zu bleiben: Weiterhin ist Sport selbst im Freien nur individuell möglich. Bild: dpa

Die neuen Corona-Verordnungen sehen Gruppensport für Kinder unter 14 Jahren vor. Ältere schauen in die Röhre. Dagegen wendet sich nun der Dachverband der Frankfurter Sportvereine.

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          Der Sportkreis Frankfurt fordert weitere Lockerungen für den Sport. Die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine hat in einem Schreiben an den Landessportbund Hessen, den Deutschen Olympischen Sportbund sowie die Stadt Frankfurt moniert, dass der Breitensport weiter geringgeschätzt werde in seiner Bedeutung für die Gesundheit und den sozialen Zusammenhalt.

          Durch die Bundesnotbremse wie auch die hessische Landesverordnung bleiben nach Ansicht des Sportkreises mögliche Freiräume für Sport und Bewegung in der Corona-Pandemie ungenutzt. Wie bereits im November vergangenen Jahres plädiert der Verband dafür, dass Sport im Sinne der Gesundheit auch bei einer Inzidenz über 100 grundsätzlich in Gruppen möglich sein muss. „Entscheidend ist die Größe der Fläche und dass die Abstandsregeln umgesetzt werden“, so Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn. Für eine Inzidenz unter 100 sieht es der Sportkreis entgegen der geltenden Landesverordnung als notwendig an, Gruppensport im Freien nicht nur Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren, sondern generell allen Altersgruppen zu ermöglichen.

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