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Wahlen in Hessen : SPD-Kandidat Will gewinnt Landratswahl

Landrat von Groß-Gerau: Thomas Will Bild: Kreis Groß-Gerau

Zum dritten Mal in Folge ist Thomas Will von der SPD zum Landrat des Kreises Groß-Gerau gewählt worden. Drei Mitbewerber hatten das Nachsehen.

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          Amtsinhaber Thomas Will von der SPD ist aus der Landratswahl im Kreis Groß-Gerau am Sonntag als Sieger hervorgegangen. Will, der 2010 zum ersten Mal in das Amt gewählt und 2015 mit 64 Prozent darin bestätigt wurde, konnte diesmal laut den Schnellmeldungen 61,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Sein christdemokratischer Herausforderer Thies Puttnins-von Trotha kam auf 31,9 Prozent. Von vorn herein ohne Chance waren die beiden Kandidatinnen Irmgard Horesnyi von der teils der extremen Rechten zuzuordnenden AfD (3,6 Prozent) und Daniela Zaun von der satirisch ausgerichteten Partei „Die Partei“ (3,0 Prozent). Die Wahlbeteiligung im Kreis erreichte nur 28,6 Prozent.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Ebenfalls am Sonntag traten in der Stadt Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) der Sozialdemokrat Thorsten Siehr, Christdemokrat Matthias Zimmerer und Christina Gohl (Die Grünen) zur Bürgermeisterwahl gegeneinander an. Da Siehr mit 48,5 Prozent die absolute Mehrheit knapp verfehlte, muss er mit Zimmerer, der auf 35,4 Prozent kam, in die Stichwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,3 Prozent. Amtsinhaber Puttnins-von Trotha (CDU) hatte nicht mehr kandidiert, weil er Landrat des Kreises werden wollte.

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