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Frankfurter „One Forty West“ : Luxus-Turm mit Weitblick und Weinkeller

  • -Aktualisiert am

Millimeterarbeit: Ein Fertigteil für die Fassade wiegt 500 Kilogramm. Bild: Helmut Fricke

Im Westend entsteht das „One Forty West“. Oberpolier Michael Ulrich ist für die Betonarbeiten verantwortlich, auch in 140 Meter Höhe. Doch dort wohnen möchte er nicht.

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          Ganz oben im 23. Stock weht ein frischer Wind. Die Sonne scheint. Der Ausblick könnte kaum schöner sein. Richtung Osten liegt die Skyline zu Füßen, im Süden ragt das benachbarte „Westend Gate“ in die Luft. Im Sonnenlicht funkeln die Glasfassaden der City. „Das ist das perfekte Wetter zum Arbeiten“, sagt Oberpolier Michael Ulrich. Die Frühjahrssonne hat ihn schon gebräunt, ein weißer Helm betont seine Gesichtsfarbe. Neben Ulrich – 51 Jahre alt, groß, sportlich – stehen sieben Männer. Ihre Aufgabe ist es, den Beton für den Kern des Hochhauses zu verfüllen, auf dessen Baustelle sie arbeiten.

          Einer hält den Schlauch in den Schacht, aus dem der Beton kleckert, ein anderer rüttelt den Beton mit einem Stab durch, ein Dritter steuert die Pumpe. Die bringt den unten angelieferten Beton mit 80 Bar in die Höhe und schafft knapp 40.000 Liter in der Stunde. Ulrich schaut hier, in 80 Meter Höhe, alle zwei Stunden nach dem Rechten.

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