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Seilerei wird Kulturort : Ein Spielplatz für Künstler

Flexible Räume: Große Flächen und Bühnen in den Hallen werden für Chöre, Musik, Theater und Tanz genutzt. Bild: Wonge Bergmann

Auf dem Gelände einer ehemaligen Seilerei entsteht ein Ort des Austauschs für Kunst und Kultur. Die Betreiber haben große Pläne in Sachsenhausen.

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          Cajus Heubner träumt von einem Kulturpark. Dort, wo sein Großvater Wilhelm Reutlinger, Gründer der gleichnamigen Frankfurter Seilerei, einst Seile aus Hanf, Sisal und Draht produzierte, soll nach und nach ein Eldorado für Künstler entstehen. Schon jetzt nutzen viele Ensembles, Musiker, Chöre und Tanzgruppen die riesigen leeren Produktionshallen zum Proben, ist zwischen Apfel-, Pflaumen- und Aprikosenbäumen ein Skulpturengarten entstanden, und ein ausgemusterter Zirkuswagen verleiht dem Garten Flair.

          Nicole Nadine Seliger
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung

          Doch es gibt noch weitere Pläne für das 15.000 Quadratmeter große und seit 2021 teilweise denkmalgeschützte Gelände an der Offenbacher Landstraße. „Wir wollen das Gelände nachhaltig für Kunst und Kultur zur Verfügung stellen“, sagt Cajus Heubner. In modularen Holzcontainern sollen Ateliers entstehen, deren Nutzung ebenso variabel gestaltet sein soll wie deren Standort. Eine gemeinsame Gastronomie ist geplant, die Obst und Gemüse aus eigenem Anbau verarbeitet, ein Dachgarten auf einer der ehemaligen Produktionshallen entsteht gerade.

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