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Ansturm in Frankfurt : Wo man noch das Seepferdchen machen kann

Trophäe für Freischwimmer: diesen Sommer noch erhältlich Bild: dpa

Manche Kinder sind schon acht und können immer noch nicht schwimmen. Dabei beteuern Vereine und Kommunen, alles dafür zu tun, dass es trotz Corona genug Kurse gibt. Zum Beispiel in Frankfurt.

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          Die gute Nachricht lautet: Es ist möglich, in Frankfurt das Seepferdchen zu machen. Während der Sommerferien. „Man kann sich noch anmelden für die dritte und vierte und für die fünfte und sechste Ferienwoche“, sagt Michael Ulmer. Der Sportliche Leiter des Ersten Frankfurter Schwimmclubs scrollt sich durch die Listen. „Montags um 13 Uhr in Bergen-Enkheim zum Beispiel.“

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das dortige Riedbad ist einer der Orte, an denen der Verein Kindern im zweiten Pandemiesommer das Schwimmen beibringt. 1100 Teilnehmer können sich in zweiwöchigen Intensivkursen üben, jeweils für zehn Stunden. Auch im Textorbad und in den Schwimmbecken von Schulen geben die zehn festangestellten Schwimmlehrer des Vereins, die während der Ferien sonst immer Urlaub haben, und etliche Honorarkräfte Unterricht. Viele Kinder hatten schon einen Kurs begonnen oder einen Platz sicher, als alles vom 1. November 2020 an abgesagt wurde. Seit Juni sind die Freibäder wieder für alle geöffnet, die meisten Hallenbäder nur für Kurse und Vereine.

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