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Frankfurt Fashion Week : Schaufenster für nachhaltige Mode

Kunststoff: Das Modelabel Leonid Matthias zeigt an Schaufenster- und Barbiepuppen seine Kreationen. Bild: Frank Röth

Trotz Absage aller Messen finden zur Frankfurt Fashion Week ein paar öffentliche Veranstaltungen statt, die den Blick auf die Nachhaltigkeit legen. Und dann ist das noch die Schau von F.A.Z.-Fotograf Helmut Fricke.

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          Die Pandemie hat auch die zweite Auflage der Frankfurt Fashion Week auf ein Minimum schrumpfen lassen. Und dennoch ist sie an ein paar Orten der Stadt sichtbar. Schon seit einigen Tagen durch die Modefotografien, die die B-Ebene der Hauptwache zum Platz einer speziellen Modenschau machen. Seit gestern zudem mit einer kleinen Präsen­tation von Kreationen aus der Region im Showroom der Automarke Polestar, Große Eschenheimer Straße 14. Gezeigt werden einige jener 20 nachhaltigen Labels, die auch das dazu erschienene Magazin „voilà“ vereint – mit kleinen Porträts von Modemachern, die aus ausgemusterten Hemden hübsche Sommerkleider, aus Zelten Regencapes, aus Stoffresten Sportmode, aus Papier wasserfeste Einkaufstaschen und aus recyceltem Edelmetall Schmuck herstellen. Ergänzt wird das Ganze durch collagierte Videoinstallationen von Beatrice Steimer.

          Patricia Andreae
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dass man sich auf dieses kleine Show beschränkte, die an vier Schaufensterpuppen unter dem Ti­tel „Transforming Frankfurt Fashion – The Frankfurt Fashion & Design Fo­rum“ exemplarisch zeigen soll, was Frankfurt an nachhaltiger Mode zu bieten hat, begründet die Designerin und Nachhaltigkeitsexpertin Christine Fehrenbach so: „Wir wussten ja bis zuletzt nicht, was möglich sein würde.“ Dennoch sollen die Schau und auch die angebotenen Schaufenster-Gesprächsrunden, zu denen man über QR-Codes auch virtuellen Zugang erhält, einen kleinen Vorgeschmack auf das bieten, was sich die Wirtschaftsförderung nach Worten ihres Chefs Oliver Schwebel für die Zukunft der Frankfurt Fashion Week wünscht: sie in die Stadt zu tragen. „Erste Gespräche zeigen, dass im Sommer eine Vielzahl von Einkaufszentren mitmachen wird“, sagte Schwebel am Montag bei der Eröffnung.

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