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Jüdische Akademie : „Ein Haus, in dem wir bleiben“

Viel Platz für die Jüdische Akademie: Die ehemalige Professorenvilla an der Senckenberganlage soll um einen großen, modernen Anbau ergänzt werden. Bild: Michael Braunschädel

Auf dem Kulturcampus in Bockenheim entsteht die Jüdische Akademie des Zentralrats der Juden. Die künftige Ko-Leiterin Sabena Donath erklärt, was Besucher in der Institution erwartet und warum sie so wichtig ist – nicht nur für Frankfurt.

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          Frau Donath, gemeinsam mit Doron Kiesel werden Sie die Jüdischen Akademie leiten, das wissenschaftliche jüdische Seminar- und Konferenzhaus, das an der Senckenberganlage entsteht. Wie voll ist Ihr Terminkalender?

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es ist natürlich eine große Aufgabe, den Bau zu begleiten, Konzepte zu denken und Ideen zu entwickeln. Dazu haben wir unser tägliches Geschäft der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland mit Konferenzen und Seminaren. Wir sind ja nicht seit heute oder gestern da, sondern arbeiten in der Bildungsabteilung seit Anfang 2013. Es gab damals die Idee des damaligen Präsidenten des Zentralrats, Dieter Graumann, eine Bildungsoffensive zu starten, um einen neuen intellektuellen Diskurs innerhalb der jüdischen Gemeinschaft anzusteuern. Denn wir sind eine sehr plurale Gemeinschaft mit viel Migrationsgeschichte, unterschiedlichen Bildungshorizonten und Verständnissen. Es gab aber keine zentrale Stelle, um jüdische Themen oder solche, die die jüdische Lebenswelt betreffen, in Form eines nachhaltigen Bildungsprogramms der Gemeinschaft nahezubringen.

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