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Mordverdacht : Raser nach tödlichem Unfall in Haft

Gedenkstätte: Zwei Personen wurden bei einem Raser-Unfall in Frankfurt getötet. Bild: Finn Winkler

Ein SUV-Fahrer hat im Frankfurter Ostend bei einem mutmaßlichen Autorennen zwei Menschen getötet. Wie sich herausstellte, hatte er zuvor sein Auto manipuliert.

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          Der SUV-Fahrer, der im November vergangenen Jahres im Frankfurter Ostend zwei Menschen erfasst und getötet hat, muss sich nun wegen Mordes verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag mitteilte, ist gegen den 38 Jahre alten Mann Haftbefehl erlassen worden – wegen Mordes mit einem gemeingefährlichen Mittel, gefährlicher Körperverletzung und verbotener Kraftfahrzeugrennen.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen sagte, ist der Beschuldigte dringend verdächtig, am Nachmittag des 21. November 2020 „mit seinem mehr als 600 PS-starken SUV durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit und grob verkehrswidrige Fahrweise“ einen schweren Verkehrsunfall verursacht und dabei den Tod zweier Menschen sowie schwere Verletzungen bei einem dritten Opfer verursacht zu haben. Bei den Todesopfern handelte es sich, wie berichtet, um einen 27 Jahre alten Fahrradkurier und einen 61 Jahre alten Fußgänger, der mit seiner 31 Jahre alten Tochter unterwegs war. Die Frau erlitt neben einer Beckenfraktur mehrere potentiell lebensbedrohliche Verletzungen.

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