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Radverkehr : So soll die Verkehrswende in Frankfurt gelingen

Radentscheid: Die Stadt Frankfurt verhandelt mit den Initiatoren über die Umgestaltung von Fahrradwegen. Bild: dpa

Die Frankfurter Römer-Koalition will bis 2023 knapp 45 Kilometer Radwege neu bauen oder vorhandene verbreitern. Vor allem die Hauptverkehrsstraßen sollen fahrradfreundlich umgestaltet werden. Wie die Pläne im Detail aussehen:

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          Die zentrale Verbindung von Bockenheim und dem Westend in die Innenstadt hat zwar seit Jahren einen eigenen Radweg, der baulich getrennt ist vom Weg der Fußgänger und den Fahrspuren der Autos. Doch der Radweg ist zu schmal. Überholen ist nicht möglich. Für die von Radfahrern vielbefahrene Strecke liegt schon eine Planung für den Ausbau des Radwegs in beide Fahrtrichtungen durch das Amts für Straßenbau und Erschließung vor. Noch in diesem Jahr soll Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) diese in den Magistrat einbringen und die Finanzierung sichern, damit 2021 mit dem Umbau der Straße begonnen werden kann. Dadurch wird eine, der derzeit drei Autofahrspuren auf der Bockenheimer Landstraße entfallen.

          Rennbahnstraße/Schwarzwaldstraße

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auch für diese Straße in Niederrad, die insgesamt erneuert werden soll, liegt eine Planung bereits vor, die den Ausbau des Radweges auf die neuen Maße von 2,30 Meter Breite vorsieht. Zudem soll der Radweg baulich getrennt werden von der Straße und den Fußgängern. Auch für diese Straße könnte in diesem Jahr noch die Vorplanung in den Magistrat eingebracht werden und der grundlegende Ausbau des Radwegs im Jahr 2021 erfolgen.

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