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Nach Demo in Leipzig : „Querdenker“ wollen am Samstag in Frankfurt demonstrieren

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Unter dem Motto „Kein Lockdown für Bembletown!“: Querdenker wollen am Samstag in Frankfurt demonstrieren. Bild: dpa

Protest gegen die Corona-Maßnahmen: 500 Menschen wollen am Samstag an einem Demozug in Frankfurt teilnehmen. Für eine Kundgebung in der Innenstadt haben sich sogar 2000 „Querdenker“ angemeldet.

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          Eine Woche nach den Ausschreitungen in Leipzig wollen Kritiker der Corona-Maßnahmen in Frankfurt auf die Straße gehen. Laut Ordnungsamt sind 500 Teilnehmer für einen Demozug angemeldet und 2000 für eine Kundgebung in der Innenstadt. Das Motto laute „Kein Lockdown für Bembletown!“, sagte ein Sprecher des Ordnungsamts am Mittwoch.

          Der Zug soll um 12.00 Uhr an der Kaiserstraße am Hauptbahnhof beginnen. Ab 14.30 Uhr sei eine Kundgebung auf drei aneinandergrenzenden Plätzen – Rathenauplatz/Goetheplatz/Rossmarkt – geplant. Zudem seien bisher drei Gegendemonstrationen angemeldet. Wie viele Teilnehmer dazu erwartet werden, war am Mittwoch noch unklar.

          In Leipzig hatten sich am vergangenen Samstag mindestens 20.000 „Querdenker“ versammelt, die meisten ohne Masken. Die Stadt löste die Versammlung auf, danach kam es zu chaotischen Zuständen in der Innenstadt. Die sächsische Landesregierung verschärfte daraufhin die Regeln für Versammlungen.

          Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk, kritisierte in einem Interview der „Frankfurter Rundschau“ (Mittwoch), dass die Demo in Leipzig genehmigt wurde, und die „Enthirnten“, die daran teilnahmen. „Was hat das Oberverwaltungsgericht sich dabei gedacht, eine Demonstration zu erlauben, bei der vorab klar war, dass keine Masken getragen werden?“

          Die Frankfurter Polizei wollte am Mittwoch zu dem Thema noch nichts sagen. Man beurteile die Lage nach Möglichkeit auf Basis der neuesten Erkenntnisse, sagte ein Sprecherin. Das sei Ende der Woche der Fall.

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