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Antike Stadt Nida : Gerangel um römische Reste

  • -Aktualisiert am

Römischer Keller: 2013 präsentierten Hans-Jürgen Semmler und Andrea Hampel dem damaligen Bürgermeister Olaf Cunitz (rechts) antike Mauerreste Bild: Helmut Fricke

Von der antiken Stadt Nida im Norden Frankfurts ist nicht mehr viel übrig – jetzt wird wohl die letzte Chance vertan, ihre Geschichte am Ort zu zeigen. Doch etwas Hoffnung gibt es dennoch.

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          „Das ist eine Katastrophe“, sagt Katja Klenner. Die Ortsvorsteherin von der CDU lässt ihrer Verärgerung freien Lauf. „Wir fühlen uns total veräppelt.“ Seit bald drei Jahrzehnten bemühe sich der Ortsbeirat 8 nun schon darum, die letzte große Freifläche im Zentrum der sich zwischen 70 vor und etwa 260 nach Christus im Norden Frankfurts erstreckenden römischen Provinzhauptstadt Nida der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

          Tatsächlich haben die Stadtteilpolitiker immer wieder Anfragen an den Magistrat gerichtet. Haben auf die Chance einer Präsentation an authentischer Stelle hingewiesen. Haben über die museale Darstellung nachgedacht. Und nun, empört sich Klenner, habe sie aus der Presse erfahren, dass es für die Grundstücke In der Römerstadt 120-124 und In der Römerstadt 126-134 schon konkrete Baupläne gebe.

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