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Frankfurter Polizei alarmiert : Maskiert und bewaffnet ein Ding im Kiosk gedreht

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Einsatz: Die Polizei war am Montagabend mit mehreren Streifenwagen zu einem Kiosk gefahren, nachdem eine Passantin beim Anblick der Maskierten den Notruf gewählt hatte Bild: dpa

Zwei Männer sehen einem Verfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz entgegen. Dabei wollten sie in Frankfurt doch nur ein Video drehen.

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          Die Polizei hat in Frankfurt zwei vermeintliche Kioskräuber dingfest gemacht. Tatsächlich handelte es sich bei den zwei maskierten „Räubern“ aber um zwei selbst ernannte Komiker bei einem Videodreh, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Die Polizei war am Montagabend mit mehreren Streifenwagen zum Kiosk gefahren, nachdem eine Passantin beim Anblick der Maskierten den Notruf gewählt hatte.

          Mehrere Polizisten hätten sich dem Geschehen mit gezogener Waffe genähert und die Männer aufgefordert, sich auf den Boden zu legen. Erst im Kiosk habe sich die Situation angesichts aufgebauter Kamera, Beleuchtung und vorgezeigtem Drehbuch aufgeklärt. Eine Pistole entpuppte sich als täuschend echt aussehende Softairwaffe.

          „Offizielle Drehgenehmigung“ nötig

          Die Polizei beklagte sich darüber, dass sich die 25 und 33 Jahre alten Männer „völlig uneinsichtig“ gezeigt hätten. Aus Sicht der Polizei wäre über die vorliegende Zustimmung des Kioskbesitzers hinaus eine „offizielle Drehgenehmigung“ von Nöten gewesen. Die Männer hätten zudem die Polizei im Voraus informieren sollen, sagte der Sprecher.

          Die Polizei ermittelt nun gegen die Männer wegen Störung des öffentlichen Friedens und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Sturmhaube und Softairpistole nahmen die Beamten mit.

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