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Polizei sucht Fluchtfahrzeug : Durchsuchungen nach Schießerei in Frankfurt

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Ein von der Polizei sichergestelltes Motorrad Bild: dpa

Schüsse mitten in der Frankfurter Innenstadt, zwei Schwerverletzte: Die Polizei vermutet die Hintergründe für das Verbrechen im kriminellen Milieu. Sie interessieren sich besonders für einen schwarzen Kombi.

          Nach den Schüssen in der Frankfurter Innenstadt, durch die zwei Menschen schwer verletzt wurden, fahndet die Polizei weiter nach den bislang unbekannten Tätern. Am Freitag gab es mehrere Durchsuchungen. Die Täter hatten am späten Donnerstagnachmittag auf einem belebten Platz mit Bars und Cafés auf ein Auto geschossen. Die Polizei vermutet die Hintergründe im kriminellen Milieu, zu einer möglichen Verbindung in die Rockerszene wollte sie sich nicht äußern. Einen terroristischen Anschlag schlossen die Ermittler weitgehend aus.

          Nach Informationen der Hessenschau deutet viel auf eine Auseinandersetzung im Rockermilieu hin. So trägt der beschossene Geländewagen ein Kennzeichen mit der Ziffer „1881“. Dabei steht die 8 für das H im Alphabet, die 1 für das A – deshalb findet man diese Zahlenkombination bei vielen Mitgliedern der „Hells Angels“. Auch Motorräder nahe des Tatortes weisen diese Zahlenkombination auf.

          Die beiden Opfer sind 20 und 41 Jahre alt und trotz ihrer Verletzungen mittlerweile außer Lebensgefahr. Sie wurden den bisherigen Ermittlungen zufolge angeschossen, als sie auf dem Friedrich-Stoltze-Platz in der Nähe der zentralen Hauptwache aus einem weißen Geländewagen stiegen. Nur wenige Meter entfernt beginnt die Fußgängerzone Zeil, eine der größten Einkaufsstraßen in Deutschland.

          Die flüchtigen Täter saßen laut Polizei vor einem Café, als das Auto stoppte. Später stellten die Beamten unter anderem eine Schusswaffe sicher, die auf der Straße gefunden worden war.

          Mehrere Kugeln haben die Frontscheibe des Geländewagens durchschlagen Bilderstrecke

          Die Ermittler konzentrieren sich bei der Tätersuche auf einen schwarzen Kombi und ein sichergestelltes Motorrad. Sie könnten als Fluchtfahrzeuge gedient haben, hieß es. Zur Zahl der Täter machte die Polizei bislang keine näheren Angaben.

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