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Großeinsatz in Frankfurt : Polizei stoppt unerlaubte Dreharbeiten

  • Aktualisiert am

Spot an: Mit dieser Art von Set-Beleuchtung hatte das Filmteam offenbar nicht gerechnet. Bild: dpa

Im Frankfurter Gallusviertel hören Anwohner Schüsse und alarmieren die Polizei. Die Beamten treffen auf ein Filmteam mit illegalen Requisiten.

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          Nicht angemeldete Video-Dreharbeiten haben in Frankfurt einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten sich 33 Menschen im Frankfurter Stadtteil Gallus versammelt. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine Schreckschusspistole samt Munition, einen Teleskopschlagstock sowie Marihuana und Haschisch sicher. Zeugen hatten nach Polizeiangaben am Samstag kurz nach 18 Uhr von einer Menschenansammlung berichtet, aus der heraus Schüsse abgegeben worden seien. Einige Mitglieder der Gruppe trügen Masken, und es seien Geräte für Videoaufnahmen aufgebaut worden.

          Beim Eintreffen der Beamten konnten die Anwesenden im Alter zwischen 18 und 48 Jahren laut Polizei keine gültige Genehmigung für den Videodreh vorlegen. Im Auto eines Sechsundzwanzigjährigen habe man dann die Schreckschusspistole gefunden, ein 45 Jahre alter Mann habe den Schlagstock mit sich geführt. Gegen beide sei ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet worden.

          Bei drei Männern im Alter von 24, 28 und 39 Jahren fanden die Beamten Haschisch und Marihuana. Gegen sie wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Gegen alle 33 Anwesenden, die meisten davon nicht aus Frankfurt, wurde zudem ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da Zusammenkünfte dieser Größenordnung gegen die Corona-Verordnung verstoßen.

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