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Partnerschaft mit Start-up : Uniklinik Frankfurt sucht nach neuen Therapien für Autismus

  • Aktualisiert am

Autismus-Störungen sind sehr individuell. Kulturen aus Nervenzellen von Patienten sollen der Frankfurter Uniklinik dabei helfen, die Behandlung zu verbessern.

          1 Min.

          Um neue Therapieansätze für Autismus und andere neuronale Entwicklungsstörungen zu finden, arbeitet das Universitätsklinikum künftig mit einem Start-up-Unternehmen zusammen. Ziel der Partnerschaft ist es, Zellmodelle zu entwickeln, an denen sich Krankheitsmechanismen genauer studieren lassen.

          Wie das Klinikum mitteilt, hat die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters eine Kooperation mit der Neurolentech GmbH geschlossen. Die Firma werde Nervenzellen von Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen erhalten und aus ihnen Kulturen anlegen. Durch deren Untersuchung sollen Biomarker, biochemische Signalwege und Zielmoleküle identifiziert werden, die bei der Diagnostik und der Entwicklung neuer Medikamente helfen. Neurolentech schließe damit eine Lücke zwischen klinischer Forschung und Arzneimittelentwicklung.

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