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Öffentlicher Nahverkehr : Corona bremst Straßenbahnen

Typ „R“ im Einsatz: Eigentlich sollten die Nachfolgezüge vom Typ „T“ bereits seit letztem November ausgeliefert werden. Bild: Lando Hass

Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs verzögert sich in Frankfurt durch die Pandemie. Während manch einer die Verzögerung als „Desaster“ wertet, sehen viele Fachleute die Entwicklung als verschmerzbar an.

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          Die Folgen von Corona für den öffentlichen Nahverkehr sind in Frankfurt nicht nur durch an der geringeren Zahl der Fahrgäste und den damit verbundenen Einnahmenverlusten zu spüren. Auch die Pläne des Verkehrsdezernats, den öffentlichen Nahverkehr mit längeren Zügen, einer engeren Taktung und dem Ausbau des bestehenden Straßenbahnnetzes auszubauen, verschieben sich wegen der Pandemie nach Angaben des Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) voraussichtlich um mindestens ein Jahr.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ursache ist die verspätete Auslieferung von neuen Straßenbahnzügen des Wagen-Typs „T“, die die VGF beim französischen Fahrzeughersteller Alstom bestellt hat und die mittelfristig die derzeit eingesetzten Straßenbahnzüge des Typs „R“ ersetzen sollen. Im Herstellerwerk in Barcelona ist es zunächst wegen eines Produktionsstopps im vergangenen Jahr und Problemen bei Zulieferunternehmen in diesem Jahr zu den Verzögerungen gekommen.

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